Draht, drahtlos, online

Extra | Michael Manfé | aus FALTER 11/06 vom 15.03.2006

MEDIEN Frank Hartmann rekonstruiert die Entwicklung zur globalen Medienkultur anhand dreier Leittechnologien.

Noch ein neues Buch zur Medienkultur. Braucht es das wirklich angesichts der Dutzenden Bände über all die extragescheiten Medientheorien und all der Wälzer zur Geschichte von Buch, Radio, Internet und Co? Ist nicht längst schon alles gesagt, was es theoretisch und historisch zu den Medien zu sagen gibt?

Der Wiener Medienwissenschaftler Frank Hartmann hat sich nicht beirren lassen. In "Globale Medienkultur" zeigt er, wie die Ära der Telekommunikation bereits um 1800 begann und wie sie nach und nach die Wahrnehmung der Welt umkrempelte. Und schon ab 1900 wurde die Medienkultur in Hartmanns origineller Darstellung dann weltumspannend. Wie dies geschah, wird anhand dreier medientechnischer Innovationen diskutiert, die wichtige Grundlagen für eine globale Medienkultur im Speziellen und für eine ökonomische Globalisierung im Allgemeinen darstellen: des Kabels, der drahtlosen Kommunikation


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