Es rumpelt in Coltranes Kelomat

Kultur | aus FALTER 11/06 vom 15.03.2006

Gemäß der Maxime, sich lieber selbst um alles zu kümmern (weil's wer anderer ja eh nicht tut), hat die Jazzwerkstatt im letzten Jahr gleich ihr eigenes Label gegründet: Jazzwerkstatt Records (JWR). Und auch hier geht es, der pragmatischen Philosophie der Jazzwerkstatt entsprechend, in erster Linie um Vernetzung und die Vereinfachung von Abläufen und nicht um eine einheitliche Ästhetik. "Die Musik soll bei den Musikern bleiben", umreißt Bassist Bernd Satzinger das Konzept. Das bedeutet nicht nur, dass die Rechte selbstverständlich bei den Musikern bleiben, sondern dass auch die Gestaltung Sache der jeweiligen Künstler ist: Die CDs sind nicht nur musikalisch sehr unterschiedlich, sie sehen auch ganz verschieden aus.

Den Beginn machte naturgemäß ein auf zwei CDs veröffentlichter Mitschnitt der "Jazzwerkstatt Wien 2005", die im Frühjahr des Vorjahres im Wuk über die Bühne ging. Die 22 Stücke, die hier versammelt sind, geben einen ersten Überblick über die unterschiedlichen


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