Neue Platten

Kultur | aus FALTER 11/06 vom 15.03.2006

POP

Ja, Panik: Ja, Panik

Schoenwetter/edel

Ein Debüt und aber auch nicht, waren die Burgenländer doch schon unter ihrem früheren Bandnamen Flashbax mit einer charmant-rumpeligen Version deutschsprachigen Gitarrenpops aufgefallen. Aus dem Herumprobieren ist jetzt eine Band geworden, die ihre Identität gefunden hat und selbstbewusst auftritt, ohne deshalb gleich arrogant zu wirken. Ja, Paniks Repertoire reicht von Schrammelgitarren über Midtempoliebenswürdigkeiten bis zu melancholisch-tanzbarem Powerpop, auch eine dramatische Ballade hat Platz. Neben seiner facettenreichen und gediegen arrangierten Musik weiß das Quartett dabei auch durch erfreulich unpeinliche Texte zu gefallen.

GERHARD STÖGER

Live: 16.3., 21 Uhr, B72

Fehlfarben: 26 1/2

Wonder/V2/edel

Die Düsseldorfer Ahnherren kluger deutschsprachiger Popmusik covern sich zum sechsundzwanzigeinhalbjährigen Bestehen durchs eigene Werk, überlassen den Gesang aber Freunden und Bekannten der Band. Zwischen Herbert Grönemeyer ("Grauschleier")


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