Man in Black

Kultur | Michael Pekler | aus FALTER 11/06 vom 15.03.2006

FILM In "V wie Vendetta" lässt James McTeigue einen einsamen Rächer zu Ende bringen, was vor 401 Jahren im Keller des britischen Parlaments begann.

Am Anfang steht ein misslungener Anschlag: Am 5. November 1605 deponiert eine Gruppe von Verschwörern unter dem britischen Parlament eine erkleckliche Anzahl an Fässern mit Schwarzpulver. Die Rebellen unter der Führung des Katholiken Guy Fawkes werden entdeckt und hingerichtet, das Gebäude bleibt vorerst stehen, und die Begebenheit gelangt mit den Zeilen "Remember, remember, the fifth of November, gunpowder, treason and plot" zu einiger Berühmtheit und Folklore.

Am Ende steht der Aufruf zum Straßenkampf: Im Nachspann hören die Rolling Stones mit "Street Fightin' Man" überall den Sound marschierender Füße, und "sleepy London" singt nicht in einer Rock-'n'-Roll-Band, sondern hat sich schwarze Umhänge angezogen und Guy-Fawkes-Masken aufgesetzt, um sich gegen das Regime zu erheben. Denn dieses unterdrückt in einer nicht mehr allzu fernen


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