Gender-Bender

Kultur | Maya Mckechneay | aus FALTER 11/06 vom 15.03.2006

FILM Duncan Tuckers Komödie "Transamerica" besetzt Felicity Huffman als Transsexuellen, der auf dem Weg zum Frausein erst mal Vater wird.

Der Termin steht fest, das Geld ist beisammen, und die Psychologin gibt endlich grünes Licht für die entscheidende Operation, da erfährt die Transsexuelle Bree (vormals Stanley), dass sie einen Sohn hat. Irgendwo am anderen Ende der USA wurde dieser 17-jährige Spross einer Highschool-Verirrung am Straßenstrich aufgegriffen und hofft nun, dass ihn sein Vater gegen Kaution aus dem Knast holt. Nicht zuletzt, weil die Psychologin auf Klärung pocht, packt Bree ihre tantenhaften Pastellkostüme ein und begibt sich nolens volens mit Toby, der sie für eine christliche Sozialarbeiterin hält, auf einen Roadtrip durch die Vereinigten Staaten.

Keine Frage, "Transamerica" (Drehbuch und Regie: Duncan Tucker) klappert dramaturgisch so ziemlich alle Komödienstandards ab: Der Erzählrahmen ist ein Roadmovie, die Figurenkonstellation die des klassischen Buddymovies,


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