"Wir sind überflüssig"

Kultur | Wolfgang Kralicek | aus FALTER 11/06 vom 15.03.2006

THEATER Marie Zimmermann, Schauspieldirektorin der Wiener Festwochen, wechselt nächstes Jahr zur RuhrTriennale. Ein Gespräch über Luc Bondy und Claus Peymann, über die Theaterreform und die Schizophrenie des Wiener Publikums.

Marie Zimmermann ist seit 2002 Schauspieldirektorin der Wiener Festwochen. Die fünfzigjährige Deutsche begann ihre Karriere als Dramaturgin in Esslingen, Freiburg und Stuttgart und leitete 1998 und 2000 das Festival Theaterformen in Hannover und Braunschweig. Seit Workaholic Zimmermann bei den Festwochen für den Schauspielbereich verantwortlich ist, explodierte das Programm; rund zwei Dutzend Produktionen aus aller Welt holt sie alljährlich nach Wien. Voriges Jahr war Zimmermann bei den Festwochen karenziert, weil sie in Stuttgart das Festival Theater der Welt leitete. Jetzt ist sie zurück - und schon wieder auf dem Sprung: Anfang März wurde bekannt, dass Zimmermann ihren bis 2007 laufenden Vertrag mit den Festwochen nicht verlängern wird und die Leitung


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