Ist da jemand?


Matthias Dusini
Kultur | aus FALTER 11/06 vom 15.03.2006

KULTURPOLITIK Das Murren der Kulturschaffenden über die öffentliche Subventionsvergabe ist notorisch. Eine Studie versucht, die schlechte Laune wissenschaftlich zu begründen.

Schwarzmalerei ist unbegründet", schickt der Kultursoziologe Tasos Zembylas seiner Analyse staatlicher Kunstförderung voraus. Die bereitgestellten Geldmittel lägen über dem EU-Durchschnitt, und die Kulturbürokratie arbeite in der Regel gut. Die Kulturpolitiker seien durch das Kunstförderungsgesetz normativ gebunden, die Fördermittelvergabe durch den jährlichen Kunstbericht würde gut und rasch dokumentiert. Es gäbe aber, so der an der Wiener Universität für Musik und darstellende Kunst tätige Wissenschaftler, dennoch Verbesserungsbedarf. Die Ablehnung von Förderanträgen müsste begründet werden; ein bloßes Ja oder Nein etwa mache es einem Verein oder Künstler schwer, seinen Antrag im nächsten Jahr besser zu formulieren. Eine zeitliche Obergrenze der Bearbeitungsdauer würde die Jahresplanung von

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