In Kürze

Kultur | aus FALTER 11/06 vom 15.03.2006

Körperchen Hinter dem geheimnisvollen Titel dieses von Gertrude Moser-Wagner kuratierten dreitägigen Programms verbirgt sich ein brisantes Crossover von Diskussion, Performance, Video: Wie reagiert die Kunst auf Entwicklungen in der naturwissenschaftlichen Forschung und deren "Unendlichkeitseuphorie", den Körper in mikroskopisch kleine Körperchen aufsplittern, genetisch manipulieren und nicht zuletzt abbilden zu können? Kunst und Wissenschaft, einander nicht gegenübergestellt, sondern vielmehr in gegenseitiger Einmischung begriffen, versteht dieses quasi transdisziplinäre Kunstprojekt als sein Ideal, wie schon die mit Biochemikern (Gustav Ammerer), Journalisten (Andreas Feiertag), Autorinnen (Sabine Gruber), Sozial-und Kulturwissenschaftlerinnen (Christine Lammer, Susanne Witzgall) illuster besetzte Podiumsrunde zum Auftakt der behände zwischen Medienwerkstatt Wien, Fleischerei in der Kirchengasse und Italienischem Kulturinstitut wechselnden Veranstaltung belegt. Podiumsdiskussion,


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