Stadtrand

Wien, echt am Sand

Stadtleben | aus FALTER 11/06 vom 15.03.2006

Das mit der Kälte, dem Schnee und den Dachlawinen ignorieren wir ab sofort und geflissentlich. Wir machen's einfach so wie die Menschen im Prater, wo man diese Woche die neue Schweizerhaus-Saison eröffnet - konsequent-traditionell mit gegrillter Stelze und dem guten Bier aus Tschechien. Jawohl, Sommer ist. Und geht es nach den Menschen im Prater, dann wird's ein recht ein toller Sommer. Kein Wunder, bei all den Neuerungen, die man sich heuer ausgedacht hat. Wir lasen, und jetzt stockt uns doch ein bisschen der Atem, von einer "Strandbar", die noch im März eröffnet werden soll. Genau: Nach dem Sommer-Sandstrand-Erfolg am Donaukanal soll's jetzt auch im Wurstlprater einen Strand geben. Mit Liegestühlen, Sand und Strandbar. Bitte, wie? Haben wir da was nicht richtig verstanden? Gehört zum Strand nicht ein Wasser, auf das man wenigstens schauen kann? Frage an die Stadtverwaltung: Sind noch für andere Trockengebiete Wiens Sandstrände geplant? Verstranden demnächst Europaplatz, Schönbrunn oder Resselpark? Dann wäre Wien aber echt am Sand. Aber so was von! C. W.


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