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Neue Italiener

Stadtleben | aus FALTER 11/06 vom 15.03.2006

Es gibt scheinbar immer noch nicht genug italienische Lokale in Wien. Wobei man sagen muss, dass die Produktqualität enorm besser geworden ist, dass andererseits die guten Ideen nicht unbedingt mehr wurden. Hier die aktuellsten Italobeispiele:

Da Moritz, 1., Schellinggasse 6, Tel. 512 44 44, tägl. 12-14.30, 18-23, Bar 10-24 Uhr, www.damoritz.at

Ein interessantes Projekt der Familie Huth, die aus einer Putzerei eine Art Pseudo-Fabios machte, brave Italoküche serviert, und sich vor allem der erfreulichen Sitte besann, an der Bar genossene Speisen und Getränke wesentlich billiger zu verabreichen. Das sind etwa diverse Pastavariationen (in drei Preisstufen), Salate und Crostini, vor allem aber wird der Espresso um nur einen Euro verkauft. Und das ist schon einmal sehr, sehr italienisch, da verzeiht man sogar, dass das Olivenöl aus Frankreich kommt ...

Dal Toscano, 8., Alser Straße 65, Tel. 0699/11 30 43 71, Mo-Sa 11-24 Uhr.

Giovanni Marino war bei diversen Edelitalienern in führender Position tätig, vor zwei Wochen machte er eine Art Weinbar auf, in der man mittags ein ziemlich preiswertes Tagesgericht (Pasta) bekommen kann und sonst eine breite Palette an Salame, Käse und Prosciutti. Auch gut: Die Weinkarte ist nicht nur recht groß, sondern auch kampfpreismäßig kalkuliert.

WEIN - Den fruchtig-säuerlichen Welschriesling ins Barrique zu stecken, haben noch nicht viele (zumindest nicht absichtlich) gemacht, Alois Taferner, aufstrebender Winzer aus Bruck an der Leitha, schon. Und man muss sagen: Schlechter als irgendein Chardonnay ist das nicht wirklich, im Gegenteil, der Lisena 2004 ist sehr exotisch, hat eine interessante Frucht-Säure-Holz-Kombination und passt ziemlich toll zu Thaiküche.

Preis: E 9,30, Bewertung: 4/5 (sehr gut), bei Spezerei, 2., Karmeliterplatz 2, www.spezerei.at


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