Hin oder her?

Steiermark Politik | Gerlinde Pölsler Und Thomas Wolkinger | aus FALTER 11/06 vom 15.03.2006

ÖVP Hermann Schützenhöfer ist ein Zerrissener. Da geht es ihm, wenige Tage vor dem Landesparteitag, wie seiner Partei. Der neue Chef der Steirischen Volkspartei über das tägliche Lavieren, das Aufweichen des Lagerdenkens und den langen Weg zurück an die Spitze.

Für die Steirische Volkspartei markiert der Tag eine neue Ära, für Hermann Schützenhöfer den Höhepunkt seiner Karriere. Besonders fröhlich wird es am Landesparteitag der ÖVP am Samstag im Schwarzl-Freizeitzentrum in Unterpremstätten dennoch nicht zugehen. Denn Schützenhöfer, seit der schweren Wahlniederlage vom 2. Oktober vergangenen Jahres stellvertretender Landeshauptmann, übernimmt - zwei Wochen nach seinem 54. Geburtstag - den Vorsitz einer zutiefst verstörten Partei. Sechs Jahrzehnte lang hatten mächtige schwarze Landeshauptleute das Miteinander gepredigt, dabei oft machtbewusst den Alleingang gelebt und die Verschmelzung von Land und Partei betrieben.

Der 2. Oktober 2005 hat diese Ära jäh beendet. Eine Ära,


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