Irgendwann endet's bei Fendrich

Steiermark Kultur | Hermann Götz | aus FALTER 11/06 vom 15.03.2006

FILM Mit dem bei der Diagonale 06 präsentierten Film "Kotsch" kommt ein Gesicht auf die Leinwand, das bereits mit einer neuen Art von österreichischem Kino assoziiert wird: Michael Ostrowski. Ein Gespräch.

Michael Ostrowski wirkt etwas atemlos, als er zum Interview erscheint. Getroffen haben wir uns so irgendwo zwischen seiner Wohngegend und der günstigsten Stadtausfahrt Richtung Wien. Dass er diesmal Falter-Cover-Girl sein sollte, erfuhr er erst vom Fotografen, aber das hat ihn nicht beeindruckt. Zumindest ließ er sich nichts anmerken. Beeindruckt waren eher die Leute im Café dort nahe der günstigen Stadtausfahrt. Sie sagten, als sie unseren Fotografen und Ostrowski bei ihren gemeinschaftlichen Verrenkungen zusahen, allerdings nicht: "Jö schau, da Ostrowski." Sondern: "He?!? Was machen denn die da ..." Es waren anscheinend keine Kinogeher.

Unter solchen nämlich ist Michi Ostrowski spätestens seit Michael Glawoggers "Nacktschnecken", dem Abschlussfilm der (echten) Diagonale 2004,


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