"Dahinter steht der Mensch"

Steiermark Stadtleben | Petra Sieder Und Thomas Wolkinger | aus FALTER 11/06 vom 15.03.2006

VOGELGRIPPE In der Arche war das Virus los. Herbert Oster, Chef des Tierheims Arche Noah, über Zwergtauberln, zwei Hendln am Tag, Franz von Assisi und die Herzbeschwerden vom Blümel-Hund.

Am Anfang war ein sterbender Schwan. In der Rudersdorfer Au, im Süden von Graz. Die übrige Steiermark war gerade in einer ersten Hysteriewelle wegen eines anderen, in Slowenien am Vogelgrippevirus H5N1 verendeten Schwans. Doch davon ließen sich die Mitarbeiter des Grazer Tierschutzheims Arche Noah nicht anstecken. Seelenruhig pflegten sie den siechen Vogel aus der Au, bis dieser wenige Tage danach, am 16. Februar, sein Leben aushauchte. Erst da beschloss man, die Behörden zu informieren. Doch das Virus hatte sich längst ausgebreitet, sprang auf Hühner und Katzen über.

Dann war Schluss mit gemütlich: Alle Vögel wurden getötet, die Katzen nach Nickelsdorf evakuiert, die Arche behördlich geschlossen. Auf einen Schlag wurde das Heim zum über die Grenzen hinaus bekannten Seuchenpfuhl: Denn die Arche-Schützlinge


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