Der Stutenschlitzer

Steiermark Stadtleben | Donja Noormofidi | aus FALTER 11/06 vom 15.03.2006

KRIMINALITÄT In der Steiermark geht ein Pferderipper um. Ähnlich mysteriöse Serien wurden bereits in Deutschland und der Schweiz untersucht. Täter wurde dort keiner gefunden. Ist der Stutenschlitzer nur ein Phantom?

Im Dezember und Jänner war Ruhe. Da hoffte Alois Eberhard schon, dass der Albtraum ein Ende hätte, dass der Pferderipper vielleicht einfach aufgehört hätte. Aufgehört, sich nachts oder untertags auf Koppeln und in offene Ställe zu schleichen und Stuten tiefe klaffende Wunden in den Genitalbereich zu ritzen. Was der Chefermittler der eigens eingerichteten Soko Pferd vielleicht nicht wusste, ist, dass Pferdeschänder im Dezember und Jänner immer pausieren. Zumindest geht das aus den europäischen Tatzeittabellen hervor. Die Gründe liegen auf der Hand: Im Winter sind weniger Pferde auf den Koppeln, außerdem ist es zu kalt. Die winterliche Verschnaufpause dauerte gerade einmal die zwei üblichen Monate. Pünktlich im Februar wurde in der Steiermark wieder Pferdeschänder-Alarm


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