WERNER MURGG

Leichen im Keller

Steiermark Politik | aus FALTER 12/06 vom 22.03.2006

Werner Murgg, seit den Gemeinderatswahlen 2005 für die KPÖ Stadtrat in Leoben und seit den Wahlen vom 2. Oktober auch Abgeordneter zum steirischen Landtag, wird den Herberstein-Untersuchungsausschuss leiten.

Falter: Was wollen Sie beim Untersuchungsausschuss herausfinden?

Werner Murgg: In erster Linie die politische Verantwortung für die schon feststehenden, durch den Rechnungshofbericht aufgezeigten Verfehlungen und dann natürlich allfällige weitere Verfehlungen, die im Zuge der Recherchen bekannt werden. Das liegt natürlich noch im Dunkeln.

Wo beginnen Sie mit der Untersuchung?

Ich bin nur der Obmann des Ausschusses mit einer Stimme, die Mehrheit haben die anderen. Aber ich werde einmal den Vorschlag machen, beim Rechnungshofbericht zu beginnen, der die Jahre 1983 bis 2005 beleuchtet. Also dass wir uns nicht auf neue Vermutungen stürzen, sondern zuerst die Vorarbeiten erledigen.

Wann hören Sie zu prüfen auf?

Wenn wir merken, dass keine Leichen mehr im Keller liegen.

Was ist für Sie


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