Keine Berührungsängste

Steiermark Kultur | Johannes Frankfurter | aus FALTER 12/06 vom 22.03.2006

MUSIK Die Neue Musik in Graz gibt konsequent kräftige Lebenszeichen - sehr starke bei den Minoriten und dem Hörfest im Forum Stadtpark.

Die Neue Musik macht in Graz nicht viel Lärm um sich selbst. Anders als die jungen Autorinnen und Autoren, die sich in letzter Zeit mit ihren Texten nachdrücklich bemerkbar machen, auch entsprechendes publizistisches Echo suchen und finden, blüht das aktuelle musikalische Schaffen eher in nachhaltiger Stille. Aber sie sind fleißig am Werk, die Komponisten und jene Musiker, die sich mit deren Werken auseinander setzen.

In einigen Konzerten der letzten Zeit konnte man diese Tendenz immer wieder beobachten: Wer sich laut und emotional aufgeladen gab, waren die Gäste von auswärts. Das mag an den prägenden Persönlichkeiten liegen, durch deren Schule die meisten der Hiesigen gegangen sind oder noch gehen. Gerd Kühr und Beat Furrer, die Kompositionsprofessoren der Grazer Musikuniversität, in früheren Jahren etwa Klaus Johns oder - noch früher - Hermann


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