SELBSTMORD-PRÄVENTION

Zerbröselt

Steiermark Stadtleben | aus FALTER 12/06 vom 22.03.2006

Hans Georg Zapotoczky war Leiter der Universitätsklinik für Psychiatrie in Graz und gründete 1991 die Gesellschaft zur Förderung seelischer Gesundheit. Mit der Psychologin Gerda Krasser legte er ein Suizidpräventionskonzept für die Steiermark vor. Das wurde zwar vom Land subventioniert, allerdings nie umgesetzt.

Falter: Wie ist die Idee zum Suizidpräventionskonzept entstanden?

Hans Georg Zapotoczky: Die Steiermark ist das Bundesland mit den meisten Suiziden in Österreich. Es war eine psychohygienische Aufgabe, sich dieser Situation zu stellen. Wir haben viele Institutionen aufgesucht, um ihnen die Frage des Suizids nahe zu bringen. Wir waren beim Landesschulratspräsidenten, weil wir Stressprophylaxe in den Schulen wollten, und an den pädagogischen Institutionen. Die sind alle aufgesprungen, aber dann ist es zerbröselt.

Worauf führen Sie das zurück?

Wir haben keine Zentralfigur gefunden, die koordiniert: die Schule, die Erwachsenenbildung, das Bundesheer, die Ärztekammer.

Wäre

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