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Kultur | Nicole Scheyerer | aus FALTER 13/06 vom 29.03.2006

KUNST Der internationale Kunstmarkt hat Konjunktur, allerorten sprießen neue, schicke Kunstmessen aus dem Boden. In Wien versucht man, mit der Kunstmesse ViennAfair von diesem Boom zu profitieren.

Es ist schon verrückt, wie getrieben wir alle sind." Ursula Krinzinger erscheint gehetzt zum Interview mit dem Falter. Vor kurzem hat die Galeristin noch an der Armory Show, der wichtigsten New Yorker Kunstmesse, teilgenommen. Gleich darauf lief die Fine Art Fair in Frankfurt. Im Moment besorgt sie eilig den Aufbau ihrer aktuellen Ausstellung, denn schon Anfang April startet die ViennAfair - der nach Ostern gleich die Art Brussels folgt. Vor zehn Jahren existierte in Europa ein gutes Dutzend Kunstmessen, im Vorjahr zählte man bereits 47 davon und weltweit gar über hundert. Da geraten nicht nur die Galeristen ins Rotieren. Alle versuchen beim gegenwärtigen Marktboom dabei zu sein. Auch die ViennAfair, die jetzt zum zweiten Mal ihre Kojen öffnet.

Die Galerie Krinzinger beteiligt sich an zehn


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