Bush und die Demut

Gerhard Stöger | Kultur | aus FALTER 13/06 vom 29.03.2006

MUSIK Anlässlich des neuen Calexico-Albums "Garden Ruin" sprach Schlagzeuger John Convertino mit dem "Falter" über seine Beziehung zu Wien, den Reiz der Veränderung und den Einfluss der US-Politik auf seine Band.

John Convertino ist einer jener Menschen, bei denen nicht der leiseste Zweifel besteht, dass ihre Freundlichkeit echt ist. Dieser schlampig rasierte Typ mit dem unauffälligen Hemd und der alles andere als schicken Baseballmütze spricht zwei, drei Sätze, und schon ist klar: Man hat es hier nicht mit den Floskeln eines abgefeimten Profis zu tun, sondern mit den Worten eines ebenso umgänglichen wie unkomplizierten Typen, der als Mensch und Musiker kaum weiter entfernt sein könnte vom klischeehaften Auftreten eines Popstars. In genau diese Liga aber ist Convertino in den letzten Jahren aufgestiegen: als Schlagzeuger und Kreativhälfte der gemeinsam mit dem Sänger, Songwriter und Multiinstrumentalisten Joey Burns betriebenen Band Calexico aus Tucson, Arizona.

Begonnen hatten

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