Diagonale

Preisregen

Steiermark Kultur | Michael Omasta | aus FALTER 13/06 vom 29.03.2006

Nicht weniger als 13 verschiedene Preise wurden 2006 bei der Diagonale vergeben, etliche davon auf zwei, einer sogar auf drei Arbeiten aufgeteilt, plus eine Vielzahl außertourlicher lobender Erwähnungen. Allerdings geriet die Preisverleihung, die krönender Abschluss des Festivals sein hätte sollen, zu einer merkwürdig lustlosen Angelegenheit. Zweimal brandete Jubel auf - bei der Überreichung eines Preises an Dieter Pichler, den Cutter von "No Name City" und "Exile Family Movie", sowie der Hälfte des neu geschaffenen Dokumentarfilmpreises an Arash, den Regisseur des letztgenannten Films -, ansonsten nahm man das Geschehen eher gelassen denn begeistert zur Kenntnis.

Nicht, dass manche Entscheidungen der Jurys nicht Anlass zur Diskussion geben könnten - etwa die Zuerkennung des Großen Diagonale-Spielfilmpreises an "Caché" von Michael Haneke, was mindestens so verdient wie sinnlos ist -, doch Anlass für peinliche Betretenheit gab einmal mehr das Drumherum. Der Abend stand unter der


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