Von Pisa bis Pirls

Vorwort | Günter Haider | aus FALTER 14/06 vom 05.04.2006

BILDUNG Heuer müssen die Schüler bei den Pisa-Tests ihre Kompetenz in Sachen Naturwissenschaft unter Beweis stellen.

Da sich auch Bildungssysteme längst in einem weltweiten Wettbewerb befinden, werden Resultate der Studien vom Pisa-Typ mit großem öffentlichem Interesse verfolgt. Das mediale und politische "Echo" der jeweils nur mittelmäßigen Pisa-Ergebnisse 2000 und 2003 ist in der österreichischen Bildungslandschaft ja noch deutlich hörbar. Bildungsqualität, gemessen an den tatsächlich erzielten Leistungen, rückt in der modernen Wissensgesellschaft in die Schlüsselposition für die persönliche, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung. Jedes Schulsystem gehört daher von Zeit zu Zeit auf den Prüfstand: Seine Ergebnisse müssen festgestellt, seine Stärken und Schwächen identifiziert werden, um zielgerichtete Entwicklungs-und Reformarbeit betreiben zu können.

Die Pisa-Studie der OECD (Programme for International Student Assessment) ist die bekannteste und größte


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