Kleiner als der "Falter"

Medien | Stefan Apfl | aus FALTER 14/06 vom 05.04.2006

FELLNERISMUS Neotageszeitungszampano Wolfgang Fellner skizziert, wie "Österreich" ab Herbst aussehen wird.

Es hätte ein bescheidener Raum sein sollen, sagt Wolfgang Fellner. Der Bescheidenheit des Projekts entsprechend. Geworden ist es ein protziger Saal in der Wiener Albertina. Schließlich geht es um Österreich. So soll die künftige Tageszeitung heißen, die bereits lange vor ihrem Erscheinen für inszenierte Furore sorgt; hier ein Geheimnis, dort ein Gerücht, da eine Überraschung. Letztere lieferte Fellner vergangene Woche, begleitet von vier Sekundanten, darunter Ehefrau Uschi: Gemeinsam präsentierten sie die Pläne für die Tageszeitung.

Mit der Bescheidenheit war es denn auch recht schnell vorbei. Die "sehr, sehr ausführliche Marktforschung" habe zu "überwältigenden Ergebnissen geführt", schließlich handle es sich um etwas "noch nie da Gewesenes", um eine "absolute Innovation". Superlative aus dem Mund Fellners sind zwar nichts Neues, wirken aber nach wie vor magnetisch.


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