Auf ein letztes Wort

Medien | Wolfgang Luef | aus FALTER 14/06 vom 05.04.2006

PRIVATRADIO Das Rennen um die Wiener Radiofrequenz 98,3 geht in die letzte Runde. Am Schluss zählt eine Meinung.

Es geht um 1,7 Millionen Menschen. Das ist die theoretische Zahl der Hörer, die man mit der Wiener Radiofrequenz 98,3 erreichen kann. Wahrscheinlich ist es die letzte große Frequenz in Wien, die noch nicht bespielt wird. Entsprechend groß ist auch der Andrang: 25 Bewerbungen sind im Dezember bei der Medienbehörde KommAustria eingetroffen, mehr als je zuvor bei einer einzelnen Frequenz. Mit dabei sind etwa die Gebrüder Fellner, die Mediaprint, Der Standard und die Oberösterreichischen Nachrichten.

Nun geht das Rennen um die Frequenz in die letzte Runde, die Phase des sogenannten "Beauty Contest". Welcher von den Bewerbern leistet den besten Beitrag zur Meinungsvielfalt? Welches Radiokonzept ist überlebensfähig? Welche Musikstile gibt es am Wiener Radiomarkt noch nicht? Diese Fragen muss sich nun die KommAustria stellen, genauer gesagt deren Chef Michael Ogris. Der 36-jährige


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