"Der Mensch ist eine Sau"

Kultur | Matthias Dusini | aus FALTER 14/06 vom 05.04.2006

CARTOONS Der Zeichner und weltberühmte Kinderbuchautor Janosch wird anlässlich seines 75. Geburtstages mit einer Ausstellung in Wien geehrt. Der "Falter" sprach mit ihm über Gott, Thomas Bernhard und Joseph Beuys sowie über seinen Hass auf Tierquäler und Journalisten.

Horst Eckert kam 1931 im oberschlesischen Ort Zabrze, das damals Hindenburg hieß und zu Deutschland gehörte, in einem Kübel zur Welt. Seine Kindheit war geprägt von Hunger, Alkoholismus und den Grausamkeiten des Zweiten Weltkrieges. Der Verleger und Schriftsteller Georg Lentz, der auch die frühen Stücke von Peter Turrini herausbrachte, entdeckte 1959 in München das erzählerische Talent des jobsuchenden ehemaligen Schmied-und Schlosserlehrlings, Textilschülers und Akademiestudenten und erfand jenes Pseudonym, unter dem Janosch heute bekannt ist. Seither schrieb und illustrierte er 150 Bücher.

Berühmt wurde er durch das 1978 erschienene Kinderbuch "Oh, wie schön ist Panama", dem fünf weitere Geschichten vom kleinen


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