Ganz viel spucken

Stadtleben | Florian Holzer | aus FALTER 14/06 vom 05.04.2006

NEUES LOKAL Das Koi eröffnete eine Filiale am Naschmarkt, in der einem das Wesen der Kantonküche ein wenig näher gebracht wird.

Das erste Koi eröffnete vor zweieinhalb Jahren in der Schwarzenbergstraße, riesengroß, mit der für damalige Verhältnisse obligatorischen Pan-Asia-Küche und mit einem Design, das sich von den übrigen Großraumasiaten durch Schönheit und Stil wohltuend abhob.

Vorige Woche machte Sun Li Guang ein zweites Koi auf, bei dem er das Konzept in mehrerer Hinsicht deutlich änderte: erstens Naschmarkt, was für ein asiatisches Restaurant trotz eklatantem Überangebot derzeit offenbar immer noch die beste Adresse scheint; zweitens Kantonküche, zumindest ansatzweise, denn viele Zutaten und Gerichte dieser extremsten aller chinesischen Küchen wären nicht nur schwer aufzutreiben, sondern auch unverkäuflich beziehungsweise in Österreich verboten; und drittens setzte man bei der Umgestaltung des früheren und jahrzehntelang als Omega 33 dahinvegetierenden Ecklokals

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