Liebe Leserin, lieber Leser!

Vorwort | Klaus Nüchtern | aus FALTER 15/06 vom 12.04.2006

W as machen die eigentlich - da drüben, da draußen, da drunten? Menschen, die sich solche Fragen stellen, enden oft als Journalisten. Und müssen sich solche Fragen dann erst recht stellen. Vis-à-vis der räudigen Falter-Redaktion liegt zum Beispiel eine stets pikfein aufgeräumte Superfund-Filiale. Leuchtzahlen leuchten, LCD-Schirme flimmern, Zimmerpflanzen sprießen, die Kurse wachsen. Und wozu das alles? Wir vom Falter haben uns das mal genauer angesehen, das heißt, Gerald John hat. Ist bei der Falter-Tür raus, zur Superfund-Tür wieder rein, und hat gefragt: "Bittschön, wie ist das jetzt genau mit diesen Aktienspekulationen?" Jedenfalls so ähnlich. Aus Anlass der Diskussion um die Bawag-Spekulationen ist John der Frage nachgegangen, wie risikoreiche Finanzspekulationen überhaupt funktionieren (Seite 8). Erste Erkenntnis: Man braucht viel Geld - mit hundert Euro, die der Falter aus Testgründen schon verzockt hätte, ist da nix zu machen. Da müssten schon ein paar Tausender


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