Italienische Fragen


Raimund Löw
Vorwort | aus FALTER 15/06 vom 12.04.2006

AUSLAND Kommt es in Italien doch noch zum Machtwechsel? Ober bleibt das Land im Patt stecken?

Zum Zeitpunkt, an dem diese Zeilen geschrieben werden, hängen die Mehrheitsverhältnisse im römischen Senat von den Stimmen der Auslandsitaliener ab. Und die Partei Silvio Berlusconis will den vom Innenministerium der eigenen Regierung errechneten denkbar knappen Erfolg der linken Opposition unter Romano Prodi im Abgeordnetenhaus anfechten. Ein kollektives Aufatmen über den von so vielen ersehnten Machtwechsel in Rom wird durch die quälende Frage blockiert, ob ein derart minimaler Vorsprung die tragfähige Basis für einen Richtungswechsel sein kann.

Ist der Albtraum wirklich vorbei? Bleibt der Berlusconismus, diese spezielle Mischung aus autoritärem Populismus, rechten Urtönen und unbekümmertem Missbrauch medialer Macht, eine Episode? Mit den Antworten wird man wohl noch einige Zeit warten müssen. Aber wenn dieses Ergebnis hält, dann ist der "Cavaliere" abgewählt worden, und das ist ein

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