Auf die Drahtesel!

Stadtleben | Martina Stemmer | aus FALTER 15/06 vom 12.04.2006

RADFAHREN Endlich Frühling: Zeit, sich auf das Rad zu schwingen und die Stadt zu erradeln.

Bis nach Hamburg könnte man strampeln, würde man aus allen Wiener Radwegen einen einzigen machen. Letztes Jahr hat die Stadt den tausendsten Kilometer fertig gestellt, heuer sollen noch einmal dreißig dazukommen. An der Wienzeile schließt man zum Beispiel gerade die Lücke zwischen Pilgramgasse und Wehrgasse: Am Ende des Sommers müssen sich Radler endlich nicht mehr auf der holprigen, schmalen Hamburgerstraße abstrampeln, sondern fahren bequem auf einem schmucken neuen Steg am Café Rüdigerhof vorbei in die City. Theoretisch könnte man dann von Purkersdorf aus in die Stadt treten, schweißtreibende 13 Kilometer ist der Radweg am Wienfluss lang. Problemlos beradelbar soll auch der Karlsplatz bald sein. Die Bauarbeiten dort seien demnächst abgeschlossen, heißt es vonseiten der Stadt. Und man kann dann direkt an Künstlerhaus und Musikverein vorbeifahren.

Sechs Prozent der Wege in der Stadt


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