"Erfolg der Zivilgesellschaft"

Steiermark Politik | Gerlinde Pölsler | aus FALTER 15/06 vom 12.04.2006

EU Die Globalisierungskritiker von Attac wollen am Grazer EU-Gipfel gegen den ungezügelten Markt mobil machen. Die steirische Attac-Sprecherin Brigitte Kratzwald über Monopole, Aktionismus und warum sie dennoch mit Telering telefoniert.

Wenn vom 20. bis 22. April die EU-Minister für Wirtschaft, Bildung und Infrastruktur in Graz über Wettbewerb und die Dienstleistungsrichtlinie diskutieren, hat auch die globalisierungskritische Attac Hochzeit. Eben feilt die Grazer Gruppe an einer Stadtführung zum Thema, wie sich Wettbewerb in verschiedenen Bereichen auswirkt: in der Telekombranche, der Wasserentsorgung, im Einzelhandel, zwischen Staaten. Generell ist die EU derzeit ein Schwerpunktthema von Attac Österreich, ihr kürzlich erschienenes "Kritisches EU-Buch" schaffte es in die Bestsellerlisten. Die Regionalgruppe in Graz besteht seit 2001, der harte Aktivistenkern umfasst zehn bis 15 Leute, insgesamt zählt Attac Steiermark 240 Mitglieder. Fast von Anfang an mit dabei war Brigitte Kratzwald,


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