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Vorwort | Klaus Nüchtern | aus FALTER 16/06 vom 19.04.2006

Gerne tut sich Wien ja was auf seinen Status als "Welthauptstadt der Musik" zugute - jedenfalls Menschen mit einer Vorliebe für jägerfarbene Filzensembles auf ihren Köpfen tun das. Sie meinen damit die sogenannte klassische Musik. Dass auf diesem Gebiet ordentlich was los ist, wird niemand bestreiten. Zum Beispiel dirigiert Heinrich Schiff einen Zyklus mit sämtlichen Beethovensinfonien (etwas, was der Japaner übrigens wesentlich häufiger zu tun pflegt als der Weltmusikhauptstädter). Aus diesem Anlass hat Carsten Fastner Schiff getroffen (siehe Seite 61). Der vereinbarte Termin während einer Probenpause in der Kantine des Akademietheaters (also quasi vis-à-vis des Beethovenplatzes) erwies sich als zu kurz: Schiff und Fastner kamen nur bis Sinfonie Nr. 4, Nr. 5 bis Nr. 9 mussten dann nachgeholt werden - in Schiffs Wohnung am Mozartplatz. Wobei der Termin überhaupt nur zustande kam, weil Schiff aufgrund einer Fußverletzung eine Berlinreise absagen musste.

Wien ist nicht nur Musikwelthauptstadt,


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