Roadmap, reloaded

Politik | Oliver Rathkolb | aus FALTER 16/06 vom 19.04.2006

DEBATTE Als Folge der Globalisierung steigt der Bedarf an populärwissenschaftlicher Geschichtsdarstellung. Ein Haus der Geschichte hätte Sinn - aber nur, wenn es eine radikal neue Perspektive bietet. Dazu braucht es einen offenen Ideenwettbewerb.

Der heftige Protest zeigte Wirkung: Nachdem über 200 Zeithistorikerinnen und Zeithistoriker einen offenen Brief Friedrich Stadlers, Vorstand des Instituts für Zeitgeschichte der Universität Wien, an Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und Bildungsministerin Elisabeth Gehrer unterstützt hatten (http://www.univie.ac.at/zeitgeschichte/hausdergeschichte.html), öffnete sich die von der Regierung eingesetzte fünfköpfige Arbeitsgruppe. Nun wurden rund zwanzig weitere Expertinnen und Experten - unter ihnen endlich auch Zeithistoriker - eingeladen, um bis Ende Mai 2006 eine "Roadmap" und bis Ende des Jahres ein Gesamtkonzept für ein Haus der Geschichte zu entwickeln. Den ursprünglichen Vorschlag des Wiener Instituts für Zeitgeschichte, wie einst


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