HOSPIZ IN ÖSTERREICH

Diagnose "unheilbar"

Politik | aus FALTER 16/06 vom 19.04.2006

Hospiz, das ist nicht gleich Tod, meint Bettina Schörgenhofer. "Wir sehen Hospiz als Lebensbegleitung am Ende des Lebens", sagt die Leiterin des Mobilen Hospizes der Caritas Wien. In der Bundeshauptstadt kümmert sich ihr Team aus insgesamt sechs Ärzten, elf Pflegefachkräften, 55 ehrenamtlichen Betreuern, einer Sozialarbeiterin und einem Priester um todkranke Menschen, die ihre letzte Zeit daheim verbringen wollen.

Österreichweit betreuen 930 hauptberufliche und ehrenamtliche Caritas-Mitarbeiter jährlich 2900 todkranke Patienten - die Caritas verfügt über das größte Angebot im Hospizbereich, aber auch Organisationen wie das Rote Kreuz oder die Caritas Socialis arbeiten in mobilen Teams und stationären Hospizen. Dabei haben alle Sterbebegleiter das gleiche Problem: zu wenig Geld, zu wenige Betten. Die öffentliche Hand finanziert nur einen Teil der Kosten, je nach Bundesland in unterschiedlicher Höhe, der Rest des Budgets kommt aus Spenden. Wiens Caritas-Direktor Michael Landau


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