"Rappelkopf mit Ellenbogen"

Kultur | Carsten Fastner | aus FALTER 16/06 vom 19.04.2006

MUSIK Heinrich Schiff, gefeierter Cellist und nun auch Chef des Wiener Kammerorchesters, dirigiert in den nächsten Wochen alle neun Beethoven-Sinfonien. Der "Falter" stellte ihm neun Fragen.

Beethovens neun Sinfonien, entstanden zwischen 1799 und 1824, galten schon zu Lebzeiten des Komponisten als einer der bedeutendsten Werkkomplexe der abendländischen Musikgeschichte. Selbst kompositorische Kapazunder wie Franz Schubert und Johannes Brahms ließen sich von diesem Monument einschüchtern und brauchten lange, ehe sie ihren eigenen Weg daran vorbei fanden. Bis heute zählen die Werke - speziell die Dritte ("Eroica"), Fünfte, Siebte und Neunte - zum Kernrepertoire jedes Orchesters. Doch sooft sie auch einzeln im Konzert zu hören sind, so selten gibt es hierzulande (anders als etwa in Japan) zusammenhängende Gesamtaufführungen.

In den kommenden Wochen ist es aber wieder einmal so weit: Im Konzerthaus wird der österreichische Cellist und Dirigent Heinrich Schiff (54) mit dem Wiener Kammerorchester,


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