Let's take a trip together

Kultur | Gerhard Stöger | aus FALTER 16/06 vom 19.04.2006

DONAUFESTIVAL In Niederösterreich sagen sich in den nächsten Wochen nicht Fuchs und Hase, sondern Popavantgarde und Performance gute Nacht. Das Österreichdebüt der No-Neck Blues Band ist eines der Festival-Highlights.

Björk, die künstlerische Wunschkandidatin Nummer eins des Donaufestival-Kurators Tomas Zierhofer-Kin, war auch dieses Jahr wieder unerreichbar. Dafür wäre Morrissey nach Durchsicht des letztjährigen Programms ernsthaft an einem konzertanten Ausflug in die niederösterreichische Provinz interessiert gewesen. Aus dem großen Coup ist nichts geworden, ein Morrissey hat eben - ambitioniertes Festival hin oder her - seinen Preis, und so ist das späte Österreichdebüt der überlebensgroßen britischen Popdiva doch noch am besorgten Gesicht des NÖ-Subventionssäckelwarts gescheitert.

Andere Erstvisiten internationaler Ausnahmekünstler finden im Rahmen des vom 20. April bis 6. Mai an drei verlängerten Wochenenden in Krems und Korneuburg laufenden Pop-Avantgarde-Festivals


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