Total witziger Bub

Stadtleben | Saskia Jungnikl | aus FALTER 16/06 vom 19.04.2006

KINDER Dem Mozartjahr entkommt keiner: Das Zoom-Kindermuseum zeigt die Ausstellung "Wolfgang Amadé, ein ganz normales Wunderkind".

Man kann alles angreifen. Die Perücken, die Kleidung, Federkiele. In der Mozartausstellung des Zoom-Kindermuseums ist das Herantasten an die Kindheit des Musikers wörtlich zu verstehen. Die Besucher können sich in einem Boudoir schminken, Kleider aus WAM's Zeiten anziehen, opulente Perücken tragen und ihre eigenen Medikamente mixen. Es gibt sogar eine per pedes betriebene Kutsche, die Besucher an die vielen Konzertreisen des Komponisten erinnern soll.

"Kinder lernen sehr stark durch Tun und Ausprobieren", sagt Elisabeth Menasse-Wiesbauer, Direktorin des Museums. "Dieses Haptische und sehr Sinnliche ist was, wo Kinder halt besonders gut lernen." Den Sprösslingen gefällt's. Klara ist besonders gerne in der Schreibstube. Hier können die Kinder mit Federkielen und Tinte ausprobieren, wie Wolfgang Amadé seine Noten zu Papier brachte. Zweitliebster Platz der


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