Antifetzengeschäft

Stadtleben | Martina Stemmer | aus FALTER 16/06 vom 19.04.2006

NEUER SHOP In einem kleinen Laden in Mariahilf gibt's ausgesuchte Designerteile.

Der Name will noch nicht recht zum Laden passen. Denn mit "Nachbarin" wollte man eigentlich betonen, dass es hier Anziehsachen von jungen Modemachern aus Osteuropa zu kaufen gibt. Nur schaffte es bisher kein einziges Designerteil von dort in den Shop auf der Gumpendorfer Straße. Schuld daran sind die hohen Ansprüche der Chefin. "Die Qualität der Materialien ist mir sehr wichtig", sagt sie: "Ich will keine Sachen im Geschäft, die nach Fetzen aussehen." Bisher hat die kritische Ladenbesitzerin noch kein förderungswürdiges Modetalent aus einem Nachbarland entdeckt, das auch die richtigen Stoffe verwendet. So verkauft man derweil eben Einzelstücke aus Belgien, Frankreich oder Großbritannien, von Designern wie Tim van Steenbergen, Flor de Illusion oder Veronique Leroy. Aber auch heimische Mode findet man hier: dezent-flippige Teile von Vivienne-Westwood-Schülerin Claudia Rosa Lukas zum Beispiel oder witzigen


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