Gelegenheitsheldinnen

Medien | Thomas Prlic | aus FALTER 17/06 vom 26.04.2006

VIDEOSPIELE Mädchen spielen nicht nur weniger an Computern und Konsolen, sondern auch anders als Burschen. Aber warum eigentlich? Eine Veranstaltung beschäftigt sich nun mit Fragen rund ums Thema Games & Gender.

Barbara Lippe verdankt ihre berufliche Karriere gewissermaßen dem Gameboy ihres Bruders. Der bekam nämlich in frühen Jugendjahren von den Eltern die kleine tragbare Spielkonsole geschenkt. Allerdings kam er dann selbst nicht allzu viel zum zocken. Denn seine Schwester - vier Jahre älter und vier Jahre stärker - interessierte sich noch intensiver für das Elektronikspielzeug. Die heute 28-Jährige bekam irgendwann ihren eigenen Gameboy und spielte sich in den folgenden Jahren durch fast alle gängigen Nintendo-Konsolen. Später sollte sie ihr Interesse für Spiele bis nach Japan bringen: Nach dem Multimediaart-Studium in Salzburg werkte sie dort fast ein Jahr lang als Character-Designerin und entwarf für eine Tokioter Firma Figuren für Videospiele.

Dabei ist nicht nur Lippes


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