Das Asterix-Prinzip

Steiermark Politik | Judith Bernhard | aus FALTER 18/06 vom 03.05.2006

INFRASTRUKTUR In der Oststeiermark hört eine von unbeugsamen Steirern gegründete Bürgerinitiative nicht auf, Widerstand gegen den Bau einer Starkstromleitung zu leisten. Bald feiern die Gegner die 150. Berufung gegen das Millionen-Projekt.

Ein Helikopter durchpflügt den oststeirischen Himmel. Ausgestattet mit Infrarotwärmebildkameras scannt der Pilot die Landschaft. Im Visier: sogenannte "Warmgeher". Diese potenziellen Fehlerstellen an Stromleitungen gehören zu den Sorgenkindern von Stromversorgungsunternehmen. Vierzig Problemzonen hat der Hubschrauber bei seinen Flügen über mehr als 200 Kilometer steirische Hochspannungsleitungen in den vergangenen Wochen ausfindig gemacht. Einige davon auch in der Oststeiermark - für die Verbundgesellschaft Wasser auf den Mühlen ihres 380-kV-Projekts.

Seit Ende der Achtzigerjahre gibt es entsprechende Pläne für eine Verbindungsleitung zwischen den derzeit bestehenden 380-kV-Kopfbahnhöfen Rotenturm im Südburgenland und Zwaring südlich von


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