"Permanente Angst ums Überleben"

Steiermark Kultur | Gregor Schenker | aus FALTER 18/06 vom 03.05.2006

FILM Im Juni wird der neue Film "Her mit dem schönen Leben" der jungen Regisseurin Johanna Moder fertig gestellt. Ein Gespräch über Nietzsche, "CSI" und Tschechow.

Zurzeit weilt Johanna Moder in ihrer Geburtsstadt Graz, um eine Theaterproduktion ihrer wiedererweckten Jugendgruppe Dagmar zu inszenieren. Eine gute Gelegenheit, um sie zu einem Gespräch zu treffen. Schwarz ist dabei der regenwolkenverhangene Nachthimmel draußen. Schwarz sind Segelleinenhose und Kapuzenpulli, die Johanna Moder als Theaterregisseurin standesgemäß trägt. Schwarz ist der Kaffee, den sie in der Dachwohnung von Freunden, bei denen sie vorübergehend residiert, zum Gespräch serviert. Schwarz sieht sie auch die Zukunft des österreichischen Films. Ruhig und dunkel ist ihre Stimme. Wohlüberlegt jedes Wort, das sie spricht. Ihr neuer Film "Her mit dem schönen Leben", für den sie zusammen mit Mitautorin Pia Hierzegger den Thomas-Pluch-Drehbuchförderpreis bekommen hat, wird nach zwei Jahren Arbeit im Juni fertig


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