Droht eine Grottenbahn?

Politik | Manfried Rauchensteiner | aus FALTER 18/06 vom 03.05.2006

DEBATTE Nun macht sich eine Art historische Sozialpartnerschaft daran, das Haus der Geschichte zu konzipieren. Trotzdem ist Streit in Sicht. Denn schon das Jubiläumsjahr zeigte: Wer zahlt, schafft an.

Erleichterung ist vorderhand nicht angesagt: Denn wenn nun die Bestellung von mehr als zwanzig Historikerinnen und Historikern dem Denken über ein Haus der Geschichte neuen Schwung geben soll, dann kann man vorerst nur skeptisch sein. Jeder wird was anderes wollen. Streit ist voraussehbar. Aber immerhin: Es gibt die Voraussetzung für ein Mehr an der Ideenbörse, und die Vor-, Nach-und Bedenker werden gefordert sein, auch wenn das Ganze einer Art historischen Sozialpartnerschaft ähnelt. Vielleicht werden dann irgendwann einmal auch Museologen gefragt sein. Denn sie sind es in erster Linie, die aus dem staatlichen Vergangenheitsinteresse mehr machen und nicht nur hochfliegende Ideen haben, weil sie auch deren Umsetzung im Auge behalten. Möglicherweise geht es aber gar nicht um ein Museum,


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