Die Arbeit am Glück

Kultur | Matthias Dusini | aus FALTER 18/06 vom 03.05.2006

INTERVIEW Der deutsche Pädagoge Micha Brumlik beschreibt Sigmund Freud in einem neuen Buch als bahnbrechenden Kulturtheoretiker. Der "Falter" fragte ihn, was noch dran ist an Freuds Lehren, ob Arbeit glücklicher macht als Liebe und warum das Handy so geil ist.

Micha Brumlik, Jahrgang 1947, hat eine Professur für Bildung und Erziehung an der Universität Frankfurt. Er wurde als Kind jüdischer Flüchtlinge in der Schweiz geboren, 1952 gingen die Eltern zurück nach Deutschland. Er studierte Philosophie, Pädagogik, Soziologie und Psychologie in Jerusalem und Frankfurt am Main. Er forscht und publiziert auf den Gebieten moralischer Sozialisation, der Erziehungs-und Bildungsphilosophie und der jüdischen Kultur-und Religionsphilosophie. Seinen biografischen Hintergrund beschrieb Brumlik 2000 in dem Buch "Kein Weg als Deutscher und Jude". 1993 erschien seine Einführung in die Gedankenwelt des Freud-Schülers C.G. Jung und jetzt, rechtzeitig zum 150. Geburtstag, sein Buch über Sigmund Freud:


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