Marathontipps

Stadtleben | aus FALTER 18/06 vom 03.05.2006

Wo man gut sieht Ein Marathon ist kein Spaziergang. Nicht für die Veranstalter und schon gar nicht für die Teilnehmer - höchstens für die Zuschauer, die den Lauf diesen Sonntag (7. Mai) direkt an der Strecke verfolgen wollen. Beim Start in der Wagramer Straße im 22. Bezirk um 9 Uhr ist das Gedränge womöglich sehr groß. Dafür kommt der Lauftross in der Schüttelstraße (2. Bezirk, am Donaukanal) gleich dreimal vorbei. Schaut man den Teilnehmern bei der Staatsoper zu, wie sie vom Ring stadtauswärts abbiegen, kann man Richtung Babenberger Straße pendeln, wo sie auf ihrer Schleife zurückkommen. Der Zieleinlauf am Heldenplatz ab 11 Uhr ist sowieso ein beliebter Treffpunkt für Publikum und Angehörige. Die Strecke (siehe Plan) führt außerdem an zahlreichen U-Bahn-Stationen vorbei, man kann also ganz einfach mit den Öffis den Läufern hinterher-oder vorausreisen.

Materialschlacht Damit die Läufer gut über die Runden kommen, betreiben die Veranstalter einen gewaltigen Aufwand: 8,2 Tonnen Bananen futtern die Teilnehmer entlang der 42,195 Kilometer langen Strecke, dazu kommen noch zwei Tonnen Orangen, 20.000 Müsliriegel und 60.000 Liter isotonische Getränke und Mineralwasser. Alle fünf Kilometer gibt es entlang der Strecke Verpflegungsstationen, dazu noch drei zusätzliche Erfrischungsstellen und zehn spezielle Wasserstationen - immerhin verschwitzen die rund 25.000 Läufer diesen Sonntag etwa 125.000 Liter Schweiß. Die Bananen gibt's zur Stärkung erst ab Kilometer 15, wer es bis Kilometer 35 schafft, kann sich dann auch mit Cola die notwendige Zuckerdröhnung holen.

Marathonmedien Weitere Tipps für Zuschauer und Starter gibt es unter www.vienna-marathon.com. Übrigens haben auch Stubenhocker etwas vom Marathon: ORF 1 überträgt ab 8.35 Uhr live.


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