Mehr Kinogeld!

Stadtleben | Martina Stemmer | aus FALTER 18/06 vom 03.05.2006

KINOS Kleinkinobesitzer haben's künftig noch schwerer: Sie bekommen weniger Zuschüsse von der Stadt Wien. Vorerst jedenfalls.

Ohne Förderungen könnte ich nicht überleben", sagt Anna Nitsch-Fitz. Jeden Monat steckt die Betreiberin der Breitenseer Lichtspiele (BSL) 800 Euro ihrer Pension in das älteste Kino der Stadt. Für die Erhaltung reicht das aber nicht: Die ehemalige Mathematiklehrerin ist ständig damit beschäftigt, Geld für ihr Kino aufzustellen. Gerade kämpft sie sich durch einen Haufen Papiere, die sie für die Einreichung eines Förderantrags beim Bundeskanzleramt braucht. Unterstützung erhielt die Pensionistin, die die seit über hundert Jahren bestehenden BSL seit 1967 betreibt, in den letzten Jahren auch vonseiten der Stadt. "Dieses Geld hat mich schon ein paar Mal in letzter Minute gerettet", sagt sie.

Neben den vielen Großkinos, die mit bequemen Sesseln, riesigen Leinwänden und modernen Tonanlagen ausgestattet sind, ist es für die kleinen Lichtspieltheater der Stadt


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