Mongon & die Fragezeichen

Julia Ortner | Stadtleben | aus FALTER 18/06 vom 03.05.2006

PRATER Im Juni präsentiert der Themenparkexperte Emmanuel Mongon seinen geheimnisumwitterten Pratermasterplan. Bis dahin bleibt Rätselraten. Und das Kontrollamt prüft, ob Mongon sein sattes Honorar verdient hat.

Jetzt soll keiner daherkommen und behaupten, im Prater ist nichts weitergegangen. Es gibt schließlich neue Häuseln, einen kleinen, historisch gestalteten Abschnitt der Straße-des-Ersten-Mai, Infostände und sogar Securitymenschen. Der neue Wettpalast am Rande des Areals macht auf Mini-Las-Vegas, der Prater ist autofreie Zone und die neu gegründete Stadt Wien Marketing und Prater Service-Gesellschaft kümmert sich im Auftrag der Stadt um die Verwaltung. Seitdem der französische Themenparkspezialist Emmanuel Mongon vor drei Jahren von SPÖ-Vizebürgermeisterin Grete Laska zum Pratermasterplaner ernannt wurde, ist schon so was wie Bewegung in den Vergnügungspark gekommen. Und Unruhe, im Rathaus und unter den Praterunternehmern.

Denn der smarte Franzose setzt bei seinen Planungen

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