Knecht

Einmal schlafen noch

Politik | Doris Knecht | aus FALTER 19/06 vom 10.05.2006

Erstens duschen, zweitens Wäsche aufhängen, drittens den Zahnarzttermin der Kinder absagen, halb vier, das geht sich auf keinen Fall aus, wenn um fünf das Gepäck abgeholt wird. Das Gepäck. Da es von der Bahn abgeholt wird, darf es etwas mehr sein, aber wieder nicht so viel, als würden wir den Autoreisezug nehmen, wo der Autokofferraum faktisch der Koffer ist, was für Mutter jetzt ungefähr bedeutet: vier Paar Schuhe statt zwei, aber nicht sechs, die, die ich anhaben werde, eingerechnet. Oder doch nicht.

Drei a), außer Plan, dem Langen, der das Volk in den Kindergarten gebracht hat und jetzt im Flur draußen auf eine Weise flucht, die den Kindern wochenlanges Fernsehverbot einbringen würde, das Rad aufpumpen: Der Mann kocht super und bringt ein ziemlich einwandfreies Fiftyfifty-Programm, aber das Talent zum Technischen ist bei dem in einem Maße unterentwickelt, das mit dem Begriff Vollpfeife nicht ausreichend charakterisiert ist. Es existiert kein Wort für so viel technische Blödheit.


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