STREIFENWEISE

Kultur | Michael Omasta | aus FALTER 19/06 vom 10.05.2006

Wir zeigen die inoffizielle Musik, die Musik, die wirklich von unten kommt, die keine Subventionen erhält, keine Unterstützung. Der HipHop, die Undergroundgruppen und damit die Jugend beherrschen die Straße", sagt Benito Zambrano über seinen Film "Habana Blues" und: "Ich habe eine völlig neue Musikszene entdeckt." Was der spanische Regisseur wohlweislich unerwähnt lässt, ist, dass sein auf Kuba entstandener Film auch eine Spielhandlung hat, die sich an Originalität und Witz durchaus mit österreichischen "Klassikern" dieses Genres (angefangen mit "Das singende Haus" von Franz Antel, 1947) messen kann. Ruy und Tito, zwei junge Musikusse, und ihre Truppe, versuchen mithilfe eines befreundeten Radio-DJs, einer spanischen Plattenproduzentin und des Leiters eines von der Schließung bedrohten Theaters ihr erstes großes Konzert auf die Beine zu stellen. Auf dem Weg dorthin gibt es ein paar ganz hübsch gefilmte Fahrten durch die Straßen der pittoresken Stadt und jede Menge echt blöder


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige