Glückliche Revoluzzer

Stadtleben | Saskia Jungnikl | aus FALTER 19/06 vom 10.05.2006

SZENE Das Kulturbeisl Tüwi kämpft ums Überleben - und feiert mit einem Open-Air-Festival Geburtstag.

An den orange und gelb bemalten Wänden des kleinen Lokals in Döbling kleben Plakate und Flyer, die meisten Parolen enthalten Wörter wie Solidarität, Integration, Freiheit und Unabhängigkeit. "Wir sind eine sich permanent verändernde Gruppe an Personen, die sich engagieren", sagt Monika Hametter, Tüwi-Mitglied. Der Kulturverein besteht aus etwa 150 Mitgliedern, aktiv beteiligt sind derzeit um die vierzig Leute. Einmal pro Woche trifft sich das Plenum. Und dort hat jeder die Möglichkeit, sich einzubringen und Ideen vorzutragen - auch Nicht-Tüwis. Oberstes Gebot ist Basisdemokratie, was den Kulturaktivisten das Leben nicht unbedingt leichter macht. "Dadurch, dass wir Rücksicht auf jede Stimme nehmen, können die Diskussionen schon lange dauern. Aber wenn dann etwas beschlossen wird, ist auch jeder damit einverstanden", erzählt Stefan, einer der Tüwis. Definierte Zuständigkeitsbereiche


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