G'mahte Wasser

Christopher Wurmdobler | Stadtleben | aus FALTER 19/06 vom 10.05.2006

NATUR Die Wasserqualität der Alten Donau ist (noch) super. Vor allem, weil Wasserpflanzen gemäht werden.

Algen!", rufen Badende jetzt wieder angeekelt, wenn es sie beim Schwimmen in der Alten Donau am Bauch kitzelt. Das heißt, wenn alles gut geht, sollte Badende in Wiens (zweit-)liebstem Stadtgewässer sowieso nichts unter Wasser kitzeln. Algen schon gar nicht, wenn, dann Wasserpflanzen - Makrophyten, sagen die Experten, "Schlingpflanzen" Laien. Und Wasserpflanzen sind gut für die Wasserqualität. Damit die auch so gut bleibt, wie sie gerade ist, sind seit ein paar Wochen wieder die Mähboote im Einsatz. Sie sorgen täglich dafür, dass die Pflanzen nicht zu hoch wachsen und ihren Makrophytenkollegen am Grund nicht das Licht wegnehmen.

Ursprünglich war die Alte Donau Teil eines Hauptarmes der Donau. Im Zuge der großen Donauregulierung (1870-75) trennte man den Arm vom Strom ab. Mit einer Fläche von 1,6 Quadratkilometern und durchschnittlich 2,5 Metern Tiefe - die maximale Tiefe beträgt

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