MEDIENSPLITTER

Medien | aus FALTER 20/06 vom 17.05.2006

Günther Nenning ist tot Er hat an seinem Tiroler Alterssitz bis zuletzt geschrieben, "nur im letzten Monat hat er dann kaum mehr gearbeitet", erzählt sein Sohn Leopold Nenning. In der Nacht von Sonntag auf Montag verstarb Günther Nenning 84-jährig in der kleinen Tiroler Ortschaft, in die er sich zurückgezogen hatte. "Nach nicht allzu langer, schwerer Krankheit", wie sein Sohn dem Falter berichtet. Der streitbare Publizist Nenning, der zeit seines Lebens immer für einen Wirbel zu haben war, soll nach seinem letzten Wunsch von der Familie "in aller Stille" außerhalb von Wien beigesetzt werden. Polarisierender Querdenker, grüne Galionsfigur, launiger "Club 2"-Gastgeber und Hans Dichands "linker Verbinder" im Krone-Kolumnistenstab - Günther Nenning vereinte Gegensätze in sich. Er selbst hat sich einmal als einen "Rot-Grün-Halbschwarzen" bezeichnet und in den weltanschaulichen politischen Lagern des Landes immer wieder gerne für ideologische Verwirrung gesorgt.

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