Kein fauler Zauber

Stadtleben | Thomas Prlic | aus FALTER 20/06 vom 17.05.2006

ZAUBEREI Freundliche Täuschung statt schwarzer Magie: Eine Zauberbuchausstellung in der Wienbibliothek widmet sich der Geschichte der Illusionskunst.

Hokuspokus, Simsalabim: Wenn jemand auf einer Bühne einen Menschen zersägt, Hasen aus einem Hut holt oder Frauen in der Luft schweben lässt, dann steckt dahinter meist Zauberei. Obwohl heute jeder weiß, dass solche Dinge nichts mit schwarzer Magie zu tun haben, sondern auf vernünftig erklärbaren Tricks beruhen müssen, lassen sich die meisten Leute trotzdem gerne von Zauberkunststücken täuschen.

Eine Ausstellung in der Wienbibliothek widmet sich der Geschichte der Zauberkunst. Die ehemalige Stadt-und Landesbibliothek, die heuer mit einigen Veranstaltungen ihr 150-jähriges Bestehen feiert, hat in ihren Beständen eine ganze Reihe an Zauberbüchern, die sich mit dem Thema des "freundlichen Täuschens" auseinander setzen. Die Schau "Rare Künste - Zauberkunst in Zauberbüchern", die diese Woche startet, zeigt dabei, dass die Zauberei


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